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Aktuelles

13.06.2018

Die Volksinitiative "JA! für euse Wald" kommt an die Urne

Die Volksinitiative verlangt, dass jährlich 25 Franken pro Kantonseinwohner zweckgebunden in den Wald fliessen. Das sind total 16 Mio. Franken oder 0.3% des Kantonsbudgets für einen Drittel der Kantonsfläche. Dieser Betrag ist nicht ideell, sondern basiert auf professionellen Berechnungen von Förstern und Fachleuten. Stephan Attiger, Regierungsrat sagt: „Inhaltlich hat die Regierung kein Problem mit der Initiative.“ Einzig beim Geldgeber sind sich Initiativkomitee und Regierung nicht einig.

Es gibt kein Giesskannenprinzip. Entschädigungen gibt es nur für Leistungen, die aufgrund einer Vereinbarung mit dem Kanton erbracht werden. Vreni Friker, Grossrätin und Präsidentin von WaldAargau bringt es auf den Punkt: „Ohne Fleiss, kein Preis.“ Für die Umsetzung ist keine Personalaufstockung beim Kanton notwendig. Diese Strukturen bestehen bereits und haben sich bei der Jungwaldpflege sowie den Waldreservaten bereits seit Jahrzehnten bewährt. Die Anforderungen an den Wald haben sich grundlegend verändert. Der Wald dient heute vor allem der Allgemeinheit. Der Wald ist heute ein 24-Stunden-Fitness-Center für die Bevölkerung. Der Wald zählt pro Jahr mehr als 41 Millionen Besucherinnen und Besucher. Auch in Zukunft soll der Eintritt in den Wald gratis sein. Friker kommt zum Schluss und ruft alle Anwesenden auf: „Sympathie alleine reicht nicht. Unterstützen Sie die Initiative. Legen Sie am 25. November 2018 ein Ja in die Urne.“

 

Das öffentliche Beschaffungsrecht wird nachhaltiger

Die Beschaffung von Holzprodukten aus nachhaltiger Forstwirtschaft liegt im Trend und ist gesetzlich verankert. Das öffentliche Beschaffungswesen lässt die Einschränkung auf „Holzbauten“ zu. Das öffentliche Beschaffungswesen lässt sogar zu, dass in der Ausschreibung nachhaltig produzierte Holzprodukte verlangt werden können. Dies ist eine Abkehr vom neoliberalen Dogma der 1990-er Jahre. Marc Steiner, Richter am Bundesverwaltungsgericht führt aus: „Die WTO der 90-er Jahre basierte auf den Grundsätzen Marktöffnung, Wettbewerb, Preis und sonst nichts. Heute sind im öffentlichen Beschaffungswesen Umwelt- und Sozialkriterien als Bewertungsmerkmale zulässig.“ Wenn ein öffentlicher Bauherr nachhaltige Holzbauten fordert, so ist das vereinbar mit dem öffentlichen Beschaffungsrecht.

 

Vreni Friker wird für weitere vier Jahre als Präsidentin von WaldAargau gewählt

An der 96. Mitgliederversammlung von WaldAargau wird Vreni Friker, Grossrätin einstimmig für weitere vier Jahre als Präsidentin gewählt. Jris Pümpin Reiffer, Gemeinderätin von Wallbach wird neu in den Vorstand gewählt. Sie folgt auf Gaby Essig. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden für die nächsten vier Jahre bestätigt. Gaby Essig demissioniert nach vier Jahren aus dem Vorstand, da sie als Gemeinderätin zurückgetreten ist. Gaby Essig hat sich im Vorstand immer aktiv eingebracht. Bei den übrigen statuarischen Geschäften folgte die Versammlung den Anträgen des Vorstands.

Die Mitglieder von WaldAargau sind öffentliche und private Waldeigentümer. Sie bewirtschaften über 38'000 ha Wald im Kanton Aargau. Das entspricht rund 80% der gesamten Waldfläche im Kanton Aargau. Die Erholung der Waldbesucherinnen und Waldbesucher liegt unseren Mitgliedern am Herzen. Die Trouvaillen im Aargauer Wald finden Sie unter www.waldkompass-aargau.ch. Viel Spass bei Ihrem nächsten Besuch im Aargauer Wald.

 

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