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01.07.2019

Erster Meilenstein im Berufsleben

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufslehre haben 18 Forstwarte ihre Fähigkeitsausweise erhalten.

„Der Wald ist von grosser Bedeutung für uns Menschen“, wandte sich Christoph Schmid, der Vizepräsident des Aargauischen Försterverbandes, an der Lehrabschlussfeier an die jungen Berufsleute. „Damit der Wald seine vielfältigen Funktionen erfüllen kann, braucht es Forstwarte. Was Ihr jetzt im Wald macht, wird sich in den nächsten 60 bis 80 Jahren auswirken.“

Nach ihrer dreijährigen Lehrzeit hatten in den vergangenen Monaten 26 angehende Forstwarte das Qualifikationsverfahren – früher Lehrabschlussprüfung genannt – in den verschiedenen theoretischen und praktischen Fächern absolviert. Der praktische Teil fand in den Revieren der Forstbetriebe Lindenberg und Muri statt. Traditionellerweise wurde die Schlussfeier am Ort der praktischen Prüfung, in diesem Falle im neuen Forstwerkhof Maiholz, in Muri abgehalten.

In ihrer Grussbotschaft gratulierte Frau Vizeammann Milly Stöckli den jungen Berufsleuten und wünschte ihnen für ihre Zukunft alles Gute. Alain Morier, der Leiter der Abteilung Wald des Kantons Aargau, überraschte mit einer bemerkenswert kurzen Rede und der Verteilung von Rosen an die Mütter der Forstwarte. “Geniesst den Abend – Ihr habt es verdient“, sagte er zu den jungen Berufsleuten und sprach den Lehrmeistern, den Berufsschullehrern und den Prüfungsexperten seinen Dank aus.

 

Ehren-Äxte für die Besten

„Ihr dürft stolz sein“, erklärte Chefexperte Roger Wirz an die Adresse der Forstwarte. „Am Qualifikationsverfahren ist viel verlangt worden.“ Leider hätten acht der 26 Lernenden, die zum Qualifikationsverfahren angetreten sind, die Prüfung nicht bestanden.

Die Ehren-Axt des Aargauischen Försterverbandes, die jeweils an die drei Absolventen mit der besten Gesamtnote geht, durften Andreas Schöni (Note 5,3, Forstbetrieb Region Zofingen); Dominik Peyer (Note 5,3, Forstdienste Lenzia) und Michael Kaufmann (Note 5,1, Forstbetrieb Heitersberg) in Empfang nehmen. Roger Wirz dankte Beat Bossert (Forstbetrieb Muri) und Urs Meyer (Forstbetrieb Lindenberg) und ihren Teams für die Unterstützung bei den praktischen Prüfungen. Und die ehemaligen Lernenden ihrerseits bedankten sich bei ihren Berufsschullehrern Ueli Wanderon und Christian Hubschmid.

Daniel Wehrli, der Präsident von Pro Holz Aargau, stellte diesen Dachverband vor, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Vermarktung des einheimischen Rohstoffes Holz zu fördern. Zusammen mit Vreni Friker, der Präsidentin von WaldAargau, überreichte er Lukas Zürrer, Andreas Schöni und Leon Gramm die Preise von Pro Holz für die besten Noten in den Sparten Holzerei, Artenkenntnis und praktische Arbeit.

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